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​SWISS LONGHORN - Reisen im Wohnmobil



Unser Ziel: Alicante in Spanien

19/4/2026

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13.-14. April - Aix-les-Bains
Nachdem wir in der Woche vor Reisebeginn das Wohnmobil ausgewintert haben: Doppelböden und Heckgarage total ausgeräumt und geputzt, das Fahrzeug innen gereinigt (aussen wurde er bereits durch die Garage Hammer gewaschen, welche einige Tage zuvor den Service am Iveco gemacht hat), den Wassertank wieder befüllt, die alten leeren Gasflaschen ausgetauscht und montiert haben, konnten wir am Wochenende die ganzen Kleider und Utensilien inkl. den e-Bikes verladen. So mussten wir am Montagmorgen nur noch das Nötigste unter die Arme klemmen und konnten zeitig losfahren. Unser erstes Etappenziel an diesem Montag war Aix-les-Bain in Frankreich. Wir haben den Stellplatz nach einer ereignislosen Fahrt, über Bern und Genf, nach rund 5 Stunden erreicht. So blieb uns noch genügend Zeit, die restlichen Kleinigkeiten zu verstauen und den verdienten Apero zu geniessen. Alles noch Indoor, weil es draussen regnerisch und noch immer kühl war. In der Nacht war dann noch heizen angesagt - das wird dann bald vorbei sein, je näher wir dem Süden von Frankreich und dem Mittelmeer kommen.
Den Platz in Aix-les-Bains kennen wir bereits von einer früheren Reise. Für uns super gelegen für die Reise ans Mittelmeer. Leider ist es immer kühl und nass wenn wir dort sind. Der Platz liegt direkt am Lac du Bourget - im Sommer wäre das sicher eine tolle Region die viele Möglichkeiten bietet - für uns ist es nur ein Etappenhalt und Schlafplatz.
​14.-16. April - Le-Grau-du-Roi
Wir fahren an diesem zweiten Reisetag rechtzeitig, um 09.30 Uhr los und machen uns auf in Richtung Süden - wir wollen heute Frankreich durchfahren und nach Le-Grau-du-Roi ans Meer. Die Reise dauert wieder rund 5 Stunden. Den Stellplatz in Le-Grau-de-Roi haben wir über Camping Car Park reserviert. So war die Fahrt für uns entspannt, da wir die Sicherheit hatten, auch wirklich einen Platz auf dem wohl begehrtesten, weil praktisch das ganze Jahr über ausgebuchten, Stellplatz zu bekommen.
Ein erstes Etappenziel ist erreicht. Wir sind am Meer und bleiben zwei Nächte in Le-Grau-du-Roi. Wir fahren mit dem Rad ins Städtchen, machen einen kleinen Stadtbummel und geniessen ein feines Glace direkt am Hafen.
​16.-19. April - Portiragnes
Vorbei an Montpelier und Méze fahren wir auf der A9 in Richtung Portiragnes. Auch wenn wir auf der Autobahn unterwegs sind, ist die Strecke landschaftlich wunderschön. Uns gefällt dieses mediterrane Flair, welches die französische und spanische Mittelmeerregion zu bieten hat. Die Fahrt entspricht nun wieder eher unserer normalen Reisegeschwindigkeit. Mit dem PW dauert es etwa 1 Stunde - wir brauchen etwas länger, da wir mit dem schweren Fahrzeug strengere Geschwindigkeitsbeschränkungen haben. Aber wir sind ja nicht in Eile und tuckern gemütlich aber stetig in Richtung Portiragnes, wo wir drei Nächte eingeplant haben. Unterwegs kaufen wir noch das Nötigste an Getränken und Lebensmitteln ein, damit wir die nächsten Tage über die runden kommen und nicht einkaufen müssen.
Die Fahrt war wunderschön und in der Ferne tauchten die schneebedekten Gipfel der Pyrenäen auf. Ein toller Anblick - wie auch später der Blick auf das Meer. Der schöne Sandstrand liegt nur wenige Schritte von Stellplatz entfernt.
​19.-20. April - Elne
Weiter geht die Reise der Küste entlang. Wir nähern uns langsam aber sicher der Spanischen Grenze. Den Stellplatz in Elne kennen wir bereits. Der liegt irgendwo im Nirgendwo, ist aber super für eine Zwischenübernachtung. Wir kommen auch nicht in Verlegenheit, da wir unterwegs wieder eingekauft und uns mit dem Nötigsten versorgt haben. 
Im Backofen leicht angetostet: Baguette mit Knoblauchbutter zum Apero und nach dem Nachtessen der rot gefärbte Abendhimmel. Einfach nur schön.
20.-22. April - Cabrera de Mar / Barcelona
In Le Perthus überqueren wir die Grenze und sind nun in Spanien angekommen. Wir fahren auf der spanischen Autobahn E15/AP7, vorbei an Girona, nach Cabrera de Mar. Der Stellplatz ist ein super Ausgangspunkt um Barcelona zu besuchen und kann nicht reserviert werden. Da wir keine Ahnung haben wie die Auslastung ist, schauen wir, dass wir Mittags ankommen. Da sind die Chancen am Grössten, noch einen Platz zu ergattern. Und es funktioniert. 
Einen Stellplatz zu bekommen war zum Glück kein Problem. Und so steht auch unserem geplanten Treffen mit Ady, welcher mit drei seiner Fussballfreunden in Barcelona ein Fussballspiel besucht, nichts im Weg. Das Prozedere mit dem Ticketautomaten am Bahnhof kennen wir ja schon. Der funktioniert nämlich, wie beim letzten mal, schon wieder nicht. Ein Einheimischer schenkt uns ein Ticket und wir fahren entspannt die 30 Minuten mit dem Zug nach Barcelona. Wir schlendern durch die Altstadt von Barcelona, entdecken dabei wieder ganz neue Gassen und Läden - unter anderem einen Coiffeur, welcher Roger noch kurzerhand die Haare schneidet - und treffen am späteren Nachmittag die Fussballgang rund um Ady zum Apero. Schön war es, die vier Freunde zu treffen. Am Bahnhof in Barcelona hilft uns ein freundlicher Mitarbeiter, die Tickets zu kaufen - wobei, kaufen ist nicht der richtige Ausdruck. Die beiden Tickets kommen kostenlos aus dem Automaten... Offenbar läuft in Spanien gerade ein staatliches Programm, welches wegen der Teuerung und der Spritpreise den ÖV verbilligt oder eben gleich kostenlos anbietet - auch für Touris.
22.-23. April - La Selva del Camp
Als nächstes wollen wir nach Peniscola. Die Fahrt dorthin dauert uns am Stück aber zu lang. So suchen wir ungefähr auf halber Strecke einen Übernachtungsplatz und werden in La Selva del Camp fündig. Den Platz finden wir eher zufällig und dabei auch gleich eine neue Stellplatz App, von der wir noch nie gehört haben: TripStop, auf den ersten Blick sind wir davon begeistert. Die App ist jetzt auf den Handy installiert. Mal schauen, ob und wie oft sie uns noch gute Dienste leisten wird.
Anfangs waren wir ganz alleine auf dem Stellplatz, welcher die Gemeinde betreibt. Es hat alles, was der Camper wirklich braucht und kostet auch nicht viel. Fussläufig hat es einen Consum, welcher erstaunlich gross und gut sortiert ist. Wir fahren kurz mit den Rädern durch das kleine, hübsche Dörfchen, kaufen ein, kochen, essen und freuen uns über die drei Wohnmobile, welche gegen Abend noch eintreffen.
23.-24. April - Peniscola
Peniscola ist einer dieser typischen spanischen Badeorte am Mittelmeer und Ziel für Badeferien sowohl für einheimische wie auch für internationale Touristen. Die schöne, historische Altstadt liegt auf einem imposanten Felsen der über das Meer herausragt. Das knapp 8500 Einwohner zählende Peniscola wächst in den Sommermonaten auf rund 150 000 Menschen an. Entsprechend grosszügig ist auch die Standpromenade gestaltet und die Hotel- und Appartementhäuser reihen sich dem Strand entlang auf.
Jetzt, in der Vorsaison, ist der Trubel noch überschaubar. Wir haben eine kurze Radtour der Promenade entlang gemacht und sind zum Apero eingekehrt.
24.-27. April - El Saler / Valencia
Bei Carlos auf dem Stellplatz Eco Area in El Saler gefällt es vom ersten Moment an super. Das Dorf El Saler ist hübsch aber auch sehr klein. Es gibt zwar zwei kleine Lebensmittelläden aber leider keinen grösseren Einkaufsladen in der Nähe. Da die Parzellen auf dem Stellplatz durch die Reception zugeteilt werden, kann man den Platz aber problemlos mit dem Wohnmobil verlassen und nach Valencia zum Grossverteiler/Discounter fahren. Dieses Mal war das bei uns nicht notwendig. Wir bleiben drei Nächte und besuchen einmal mehr Valencia.
Der Bus, welcher direkt vor dem Stellplatz nach Valencia fährt kommt wie immer pünktlich. Neu kann man sogar das Ticket über eine App kaufen, was das Einsteigen vereinfacht. Über den Fahrpreis von 2 Euro staunen wir noch immer. So macht ÖV Spass - die Fahrt mit dem PW (wenn wir denn einen dabei hätten) und die allfällige Parkgebühr würde mit Sicherheit ein Mehrfaches kosten. In Valencia haben wir eine ganz neue Ecke entdeckt, die uns auch sehr gut gefällt. Wir schlendern über das Reisfestival, an welchem an unzählig vielen Ständen Paella gekocht und verkauft wird. Offenbar hat jede Region in Spanien ihre eigene Paella, was erklärt, warum an den einen Ständen die Leute Schlange stehen und an anderen wiederum nicht viel läuft. Offenbar sind die regionalen Unterschiede bei der Paella doch recht gross. Für uns zwei gibt es dann etwas später, bevor wir den Heimweg mit Bus antreten noch eine leckere Pinsa Margeritha.
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